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05.04.2021, 15:39
Wir sollten nicht immer fragen wer Schuld an all den Problemen ist. Wir sollten uns fragen, wie können wir die Probleme lösen...
05.04.2021, 13:29
Wir verbinden Leiden normalerweise mit bestimmten Gefühlen, wie Trauer, Ärger, Frustration, Hilflosigkeit, Scham und so weiter. Diese Gefühle sind aber nicht die Ursache des Leidens. Den Unterschied zwischen leiden und nicht leiden machen nicht die Gefühle aus, sondern ob wir diese annehmen oder nicht. Gefühle kommen, gehen und verändern sich, das können wir nicht verhindern. Wir können aber aufhören das zu leugnen und das Vorhandene, uns selbst, so zu nehmen wie wir sind. Dann kann man auch traurig, verärgert, frustriert, deprimiert sein ohne zu leiden. Kleiner Sideeffekt: Ohne Leid braucht man auch kein Schuld mehr für eben dieses zu suchen und der Blick auf konstruktives und nachhaltiges Handeln wird frei
05.04.2021, 13:26
Die Auseinandersetzung mit anderen Ansichten ist immer auch die mit den eigenen. Andere Ansichten und Ideen fordern die eigenen immer heraus. Wenn man sie ernst nimmt, zwingen sie einen die eigenen zu hinterfragen, womöglich auch zu ändern. Das fällt nicht immer leicht, denn wir identifizieren uns oft mit unseren Anschauungen und wir müssten uns folglich selbst hinterfragen. Dazu haben wir nicht immer die Kraft und auch oft Angst vor den möglichen Konsequenzen.
21.10.2020, 13:32
Wollt ihr das Leid auf der Welt ein wenig verringern, nicht zuletzt euer eigenes? Beginnt achtsam zu sein, was ihr so sagt, tut und denkt. Nehmt euch den einen oder anderen Moment und reflektiert, was ihr heute so getrieben habt, was ihr zu anderen gesagt habt und über andere gedacht habt: War das wirklich mein Bestes, was ich da gegeben habe? Wie hab ich mich dabei gefühlt? Wie hat sich die oder der andere möglicherweise gefühlt? Gibt es auch andere Möglichkeiten etwas zu sehen? Dann versucht in jedem Moment euer Bestes zu geben. Ok, nicht in jedem, denn das wäre viel zu viel verlangt und ein unerreichbares Ziel. Das kann man ja dann gleich bleiben lassen. Ihr braucht nur in einem einzigen Moment euer Bestes zu geben, nämlich in dem, in dem ihr daran denkt. Ganz einfach oder? Es fehlt aber noch das Wichtigste: Wenn ihr euer Bestes gebt, seid zufrieden, denn das Beste ist schon das Beste! Zu einfach? Dann könnt ihr es ja auch einfach ausprobieren!
04.03.2020, 23:33
Jeder der Videospiele spielt, weiß, dass einem die Spiele am meisten Spaß machen, die u.a. auch herausfordernd sind, die, bei denen es schwierige Aufgaben zu meistern gibt. Spiele die uns hingegen nicht fordern, werden uns schnell langweilig und fristen ein einsames Dasein im Regal oder heutzutage in der Steam Bibliothek. Im echten Leben hingegen, glauben wir aber meist, dass ein einfacheres, gemütlicheres Leben uns befriedigen würde...
07.12.2019, 13:18
Achtsamkeit heißt, die augenblicklichen Geschehnisse bewusst wahrzunehmen. Das Gefühl in den Fingerspitzen beim Tippen eines Textes, die Luft die durch die Nase ein und aus strömt, die Gefühle und Gedanken die sich im Inneren regen, genauso wie das Auto, dass gerade vorbei fährt oder der Lüfter vom Computer, der vor sich hin bläst. Diese Achtsame Wahrnehmung ...
28.06.2019, 11:59
Der innere Schweinehund ist eine, in uns lebende, Kreatur, die uns zu jeder geplanten Aktivität, eine passive, weniger anstrengende Alternative zeigt.
13.05.2019, 22:45
Mit Worten die Wirklicheit zu begreifen ist, wie mit einem Kescher Wasser schöpfen zu wollen. Es bleiben dabei höchstens ein paar Tropfen hängen.
13.05.2019, 14:09
Ich bin heute gefragt worden, ob es für uns, vom Shaolin Tempel Steyr, Wettkämpfe gibt und ob wir daran teilnehmen. Auf meine Antwort, dass es prinzipiell schon Wettkämpfe gäbe, wir das aber weder forcieren, noch explizit darauf trainieren, kam der Einwand, dass es ohne Ziel schwer sein würde Motivation zu finden, um sich selbst mit körperlicher Ertüchtigung zu quälen. Das brachte mich zum Überlegen, was eigentlich wirklich unser Ziel ist.
29.04.2019, 13:17
Alles in allem müsste also kein Mensch auf Erden Angst um seine Existenz haben. Warum treibt uns aber selbst in Ländern, in denen wirklich der unbegrenzte Überfluss herrscht, diese Angst in Stress, Burnout, Depression, Krankheit und vor allem zu Äußerungen und Handlungen, die jegliche Regung von Würde und Anstand vermissen lassen?
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